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	<title>Innere Schutzmuster Archive - Heike Pich Coaching</title>
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	<description>Sicher in dir - damit du ganz du selbst sein kannst - Coaching für Frauen 40+</description>
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	<title>Innere Schutzmuster Archive - Heike Pich Coaching</title>
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		<title>Warum dein Körper sich erinnert und was Trauma damit zu tun hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Pich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Schutzmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Momente, die sich nur schwer erklären lassen.Du sitzt auf dem Sofa, vielleicht mit einer Tasse Milchkaffe in der Hand.Alles ist ruhig. Es gab keinen Streit. Nichts fordert dich aktuell heraus und niemand will etwas von dir. Ruhe.Und doch spürst du: Da ist etwas.Du merkst, dass dein Atem flach bleibt, spürst eine Wachheit in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 780;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--2"><div class="tcb-flex-col"><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Es gibt Momente, die sich nur schwer erklären lassen.<br>Du sitzt auf dem Sofa, vielleicht mit einer Tasse Milchkaffe in der Hand.<br>Alles ist ruhig. <br>Es gab keinen Streit. Nichts fordert dich aktuell heraus und niemand will etwas von dir. <br>Ruhe.<br>Und doch spürst du: Da ist etwas.<br>Du merkst, dass dein Atem flach bleibt, spürst eine Wachheit in deinem Körper, die du dir nicht erklären kannst. Er ist irgendwie angespannt, so als würde gleich etwas passieren.</p></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19d6ded9b38"><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad">
	<div class="tve-content-box-background"></div>
	<div class="tve-cb"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-19d6ded58a6" style="" data-has-border-radius="true"><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-923" alt="Körpererinnerung und Trauma" data-id="923" width="486" data-init-width="2086" height="448" data-init-height="1920" title="Coaching für Frauen" loading="lazy" src="https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665286147.jpeg" data-width="486" data-height="448" style="aspect-ratio: auto 2086 / 1920;" ml-d="-162.359375" mt-d="0" data-css="tve-u-19d6dee4f7b" center-h-d="false"></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text"></p></div></div>
</div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Du gehst in Gedanken alles durch. Hast du etwas übersehen?<br>Aber da ist nichts. Zumindest nichts, was deine Angespanntheit erklären könnte.<br>Und genau das ist so verstörend.&nbsp;<br>Du bist sicher, aber es fühlt sich nicht sicher an.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Wenn dein Körper sich erinnert - anscheinend ohne sichtbaren Grund</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Und vielleicht kennst du auch diesen Gedanken: „Aber ich weiß doch, dass alles in Ordnung ist!“<br>Gleichzeitig spürst du deutlich, dass dein Körper dir das nicht glaubt. <br>Nicht wirklich. <br>Denn dein Körper erinnert sich – auch wenn dein Verstand längst weiß, dass gerade keine Gefahr besteht.<br>Das hat nichts damit zu tun, dass du zu wenig 'an dir gearbeitet hast' oder nicht genug weißt. Sondern damit, dass sich dein Körper an etwas Anderem orientiert als dein Verstand.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Wieso dein Körper sich an Trauma erinnert</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Dein Verstand prüft und analysiert Situationen. Er bewertet sie, vergleicht und ordnet ein.<br>Dein Körper macht etwas anderes.<br>Er reagiert nicht auf Wissen. <br>Er scannt Situationen. Nicht nach Fakten, sondern danach, ob etwas vertraut und bekannt ist oder fremd. <br><br>Manchmal kann sehr wenig den entscheidenden Ausschlag geben. <br>Dann reicht ein bestimmter Tonfall. Ein Blick. Oder auch nur eine Situation, die vage an etwas anderes erinnert.<br>Und dann reagiert dein System. Lange bevor dein Verstand überhaupt etwas bemerkt hat. Dein System reagiert meist nicht laut, aber trotzdem deutlich.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Das Körpergedächtnis: Die Erinnerung deines Körpers</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Vielleicht gab es früher in deinem Leben Momente, in denen es nicht sicher war. Nicht unbedingt offensichtlich unsicher, aber spürbar nicht sicher für dich.<br>Es kann sein, dass du schon früh gelernt hast, dich zurückzuhalten. <br>Oder besonders wachsam zu sein. <br>Oder einfach möglichst schnell zu reagieren.<br><br>Das, was wir als „Körpergedächtnis“ beschreiben, zeigt sich genau hier. Dein Körper erinnert sich an Trauma – nicht immer in Bildern, sondern hauptsächlich in Empfindungen.<br>Und dein Körper speichert nicht nur, <em>was</em> passiert ist. Er speichert eher, <em>wie</em> es sich angefühlt hat. Und genau darauf reagiert er wieder, auch dann, wenn das ursprüngliche Erlebnis längst vorbei ist.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Wenn dein Körper schneller ist als dein Verstand</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Das kann sich sehr widersprüchlich anfühlen. <br>Dann ist ein Teil von dir ruhig und ein anderer nicht. <br>Der eine Teil signalisiert dir: „Alles ist okay“, der andere Teil bleibt wachsam.<br>Doch das ist keine innere Fehlfunktion, das ist dein System, dass dich schützen will.<br><br>Oft fängst du dann an, gegen diese Empfindung zu arbeiten. Du versuchst dich zu beruhigen, reißt dich noch mehr zusammen, um „normal“ zu funktionieren. <br>Doch dann stellst du fest: Es funktioniert nur bedingt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Warum dein Nervensystem dich schützen will – nicht blockieren</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Doch was wäre, wenn diese innere Unruhe nicht ein Problem ist, sondern ein Hinweis?<br>Nicht darauf, dass etwas falsch ist an dir, sondern darauf, dass etwas in dir (noch) nicht sicher ist. <br>Nicht weil es <em>heute</em> nicht sicher wäre. <br>Sondern aus einer anderen Zeit heraus.</p><p><a href="https://heikepich.de/wenn-dein-nervensystem-alarm-schlaegt-innere-sicherheit-vor-veraenderung/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor;">Hier</a> kannst du mehr darüber lesen, wie dein Nervensystem dich schützt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Im ersten Schritt geht es nicht um „Wegmachen“</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Schnell kommt dann die Frage: „Wie komme ich da raus?“<br>Doch vielleicht beginnt Veränderung gar nicht damit?<br>Sondern mit deiner konkreten Wahrnehmung:</p><p class="class=" tve-droppable""="">Wie (und wo) fühlt sich dein Körper gerade an?</p><ul class=""><li class=" class=" tve-droppable""="">Eng?</li><li class=" class=" tve-droppable""="">Unruhig?</li><li class=" class=" tve-droppable""="">Innerlich Zurückgezogen?</li></ul><p class="class=" tve-droppable""="">Nimm es einfach wahr, ohne etwas verändern zu wollen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-19d6df211bd" style="" data-has-border-radius="true"><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image wp-image-923 tcb-moved-image" alt="Körpererinnerung und Trauma" data-id="923" width="778" data-init-width="1920" height="845" data-init-height="2086" title="Coaching für Frauen" loading="lazy" src="https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665970852.jpeg" data-width="778" data-height="845" data-css="tve-u-19d6df224cc" style="aspect-ratio: auto 1920 / 2086;" ml-d="0" mt-d="0" center-v-d="false" srcset="https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665970852.jpeg 1920w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665970852-276x300.jpeg 276w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665970852-943x1024.jpeg 943w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665970852-768x834.jpeg 768w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665970852-1414x1536.jpeg 1414w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2891-scaled-e1775665970852-1885x2048.jpeg 1885w" sizes="auto, (max-width: 778px) 100vw, 778px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Wie dein Körper langsam wieder zur Ruhe kommen kann</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Manchmal braucht es nicht viel. <br>Ein etwas längerer Ausatem, einen Moment, in dem du deine Schultern einfach mal sinken lässt. <br>Oder vielleicht eine Hand irgendwo auf deinem Körper. <br>Solche kleinen Signale reichen oft schon aus, um deinem Nervensystem zu zeigen, dass <em>jetzt</em> etwas mehr Sicherheit da ist.<br>Nicht als Technik, sondern als Angebot.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Und vielleicht verändert sich etwas ...</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Nicht unbedingt sofort und auch nicht gleich vollständig. <br>Aber ein kleines Stück.<br>und dann wird dein Atem vielleicht etwas tiefer oder dein Körper ein wenig ruhiger.<br>Nicht, weil du dich besonders angestrengt hast.<br>Sondern weil du ihm signalisiert hast: Jetzt ist es anders.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Vielleicht ist das genug für diesen Moment ...</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Du musst nicht vollständig zur Ruhe kommen. <br>Vielleicht reicht es schon aus, zu bemerken, <em>dass</em> dein Körper reagiert. Dass es einen Grund für seine Unruhe gibt. <br>Und der ist nicht gegen dich, sondern für dich.<br><br>Und vielleicht beginnt genau hier das Neue. <br>Noch nicht sichtbar.<br>Aber schon spürbar.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>10 Beispiele für negative Glaubenssätze: so kannst du sie sanft lösen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Pich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Schutzmuster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was Glaubenssätze wirklich sind und warum sie nichts über dich aussagen Glaubenssätze sind Annahmen über die Welt, bei denen wir - meist unbewusst - davon ausgehen, dass diese Annahmen wahr sind. Sie wirken wie ein Filter, der vor unserer Wahrnehmung liegt und nur das durchlässt, was zu diesem Filter passt. Glaubenssätze sind innere Überzeugungen, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Was Glaubenssätze wirklich sind und warum sie nichts über dich aussagen</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Glaubenssätze sind Annahmen über die Welt, bei denen wir - meist unbewusst - davon ausgehen, dass diese Annahmen wahr sind. Sie wirken wie ein Filter, der vor unserer Wahrnehmung liegt und nur das durchlässt, was zu diesem Filter passt. Glaubenssätze sind innere Überzeugungen, die wir oft schon sehr früh in unserem Leben entwickeln. Meist wirken sie im Hintergrund – und doch beeinflussen sie, wie wir denken, fühlen und handeln. Vielleicht kennst du das Gefühl, immer wieder an derselben Stelle festzustecken, ohne genau zu wissen, warum.</p><p>Wenn wir über Einstellungen, Überzeugungen oder Beliefs sprechen, meinen wir meistens Glaubenssätze. Diese Begriffe werden oft synonym verwendet.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Glaubenssätze: Warum wir sie oft schon als Kinder entwickeln.</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Die meisten Glaubenssätze entstehen in unserer Kindheit – in einer Phase, in der wir vollständig auf unsere Bezugspersonen angewiesen sind. Als Kind hatten wir keine andere Wahl, als uns anzupassen. Wir haben intuitiv Wege gefunden, um dazu zu gehören, geliebt zu werden oder zumindest nicht anzuecken.</p><p>Diese inneren Überzeugungen waren damals keine Fehler – es waren kluge, kreative Lösungen.</p><p><strong>Glaubenssätze sind Überlebensstrategien, kein persönliches Versagen!</strong></p><p>Sie sind Ausdruck deiner Fähigkeit, mit herausfordernden Situationen umzugehen. Wenn du dich durch bestimmte innere Muster blockiert fühlst, bedeutet das nicht, dass etwas „falsch“ mit dir ist. Es bedeutet, dass etwas in dir sehr lange versucht hat, dich zu schützen.</p><p>Glaubenssätze sind also im Kern Überlebensstrategien. Sie hatten einen Sinn in unserem Leben und haben uns einmal gute Dienste geleistet. Sie haben uns geholfen, zu überleben. Auch wenn sie uns im Erwachsenenalter blockieren oder sogar sabotieren - als sie entstanden sind, waren sie notwendig und hilfreich in unserem Leben.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">10 typische Beispiele für limitierende Glaubenssätze</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Wenn du magst, spüre bei jedem Satz kurz nach, ob und wie stark er emotional auf dich wirkt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-19b4bb3b78c"><h3 class="">1. Glaubenssätze über den eigenen Wert</h3><ol class=""><p>Glaubenssätze über den eigenen Wert sind weit verbreitet. Sie sind die innere Stimme, die uns zweifeln lässt oder kleinredet. Alle drehen sich darum, dass wir uns weniger wert fühlen als Andere. In zahlreichen Variationen erzählen wir uns die Geschichte, dass alle anderen Menschen wichtiger und wertvoller sind als wir selbst:</p><ul><li>„Ich bin nicht genug.“</li><li>„Mit mir stimmt etwas nicht.“</li></ul></ol></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">2. Glaubenssätze über Bedürfnisse</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Wenn wir als Kind die Erfahrung machen, dass unsere Bedürfnisse nicht so erfüllt werden, wie wir es brauchen, entwickeln wir Strategien, um trotzdem wachsen zu können. Oft versuchen wir dann, uns die Situation zu erklären. Wir suchen nach Gründen, warum unsere Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Glaubenssätze gehören zu den bevorzugten Strategien, die wir dabei nutzen:</p><ul class=""><li>„Meine Gefühle sind zu viel.“</li><li>„Ich darf nicht zur Last fallen.“</li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">3. Glaubenssätze über Leistung &amp; Anerkennung</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Wenn wir heranwachsen, werden die meisten von uns mit den Erwartungen der Eltern oder anderer Bezugspersonen konfrontiert. In einer Gesellschaft, die Leistung über alles andere stellt, fällt es schwer, sich davon freizumachen. So bilden wir unbewusst Leitsätze für uns heraus, um diesen Erwartungen gerecht zu werden:</p><ul class=""><li>„Ich muss alles perfekt machen.“</li><li>„Ich muss stark sein.“</li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">4. Glaubenssätze über Bindung &amp; Liebe</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Liebe und Zuwendung wird allzu oft an Bedingungen geknüpft und als Kind erfahren wir dies häufig schon sehr früh. Manchmal fühlen wir uns verlassen und manchmal werden wir tatsächlich verlassen. Für unser inneres Erleben macht dies kaum einen Unterschied. Um damit umgehen, also weiterleben zu können, finden wir auch hier Erklärungen:</p><ul class=""><li>„Ich werde verlassen, wenn ich mich öffne.“</li><li>„Ich muss es allen recht machen.“</li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">5. Glaubenssätze über Sicherheit &amp; Kontrolle</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Das Gefühl, in Sicherheit zu sein und das eigene Leben unter Kontrolle zu haben, gehört zum Kern unserer Identität. Wir tun alles, um dieses Gefühl von Selbst-Sicherheit zu bilden und zu halten. Ohne diese Sicherheit könnten wir uns nicht weiterentwickeln, nicht wachsen und schon gar nicht kreativ unser Leben gestalten. Je nach den individuellen Lebensumständen in unserer Kindheit, bilden wir Überzeugungen über uns und das Leben heraus, die uns in dieser Situation helfen:</p><ul class=""><li>„Ich darf keine Fehler machen.“</li><li>„Wenn ich nicht alles im Griff habe, bricht alles zusammen.“</li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><a href="https://heikepich.de/was-dich-wirklich-blockiert-so-kannst-du-negative-glaubenssaetze-erkennen/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor;">Hier</a> findest du Übungen mit denen du herausfinden kannst, was dich wirklich blockiert.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Die Wahrheit über Glaubenssätze - warum sie früher hilfreich waren</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 780;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--2"><div class="tcb-flex-col"><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Dies ist nur eine kleine Auswahl an Glaubenssätzen, mit denen wir uns über schwierige Situationen in unserer Kindheit hinwegretten. Für sie und alle anderen gilt: In der Phase, in der sie entstanden sind, waren sie unterstützende und hilfreiche Brücken. Sie haben uns geholfen, die damalige Situation zu meistern, die Kluft zwischen unseren Bedürfnissen und äußeren Anforderungen zu überwinden.</p></div></div></div><div class="tcb-flex-col"><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-19b4c5856a3" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-629" alt="a stone bridge over a small river in a small town" data-id="629" width="643" data-init-width="1080" height="447" data-init-height="750" title="Photo by Bryan Dickerson" loading="lazy" src="https://heikepich.de/wp-content/uploads/2025/12/gPScTyTEkmI.jpg" data-width="643" data-height="447" data-css="tve-u-19b4c587b03" style="aspect-ratio: auto 1080 / 750;" srcset="https://heikepich.de/wp-content/uploads/2025/12/gPScTyTEkmI.jpg 1080w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2025/12/gPScTyTEkmI-300x208.jpg 300w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2025/12/gPScTyTEkmI-1024x711.jpg 1024w, https://heikepich.de/wp-content/uploads/2025/12/gPScTyTEkmI-768x533.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px" /></span></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>&nbsp;Im weiteren Sinne haben sie uns also geholfen, zu überleben. Denn je jünger wir sind, desto abhängiger sind wir von unseren Bezugspersonen und desto mehr sind wir darauf angewiesen, dass diese uns lieben oder zumindest ausreichend versorgen.&nbsp;<br>Und wir tun alles, was nötig ist, damit sie dies auch machen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Um geliebt zu werden oder Sicherheit zu bewahren, nehmen wir unterschiedliche Rollen ein.<br>Wir sind:</p><ul class=""><li>Das "<strong>brave' Kind",</strong> um uns vor Kritik zu schützen und davor, verlassen zu werden.</li><li>Das<strong> „starke Kind“</strong> und sorgen so für Stabilität in einem chaotischen Umfeld</li><li>Das <strong>„unsichtbare Kind“</strong>, damit der Frieden in der Familie gewahrt bleibt</li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br>Sind wir schließlich erwachsen, wirken die Überzeugungen weiter, meist unbewusst. Doch nun sind wir längst aus diesen alten Mustern herauswachsen wie aus unseren alten Kinderschuhen. Wir fühlen uns ausgebremst, blockiert oder sabotiert, doch die Wahrheit ist:</p><p style="text-align: center;"><strong>Du bist nicht kaputt – du hast es geschafft, zu überleben!</strong></p><p>Dein Leben hat sich verändert und du hast heute mehr Möglichkeiten und Freiheiten als damals.<br>Und genau hier setzt auch Coaching an: nicht, um dich zu reparieren, sondern um dich dabei zu unterstützen, neue hilfreiche innere Muster zu entwickeln.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Vielleicht spürst du auch die inneren Konflikte zwischen alten Schutzprogrammen und aktuellen Bedürfnissen, kannst sie aber nicht einordnen. Oder du überdenkst und über-analysierst jede Entscheidung bis zur Entscheidungslähmung, bist häufig erschöpft oder findest dich immer wieder in Beziehungsmustern wieder, die du zur Genüge kennst aber nicht mehr willst. <br>Das geht vielen von uns so, den Meisten. Nur manchmal sind diese alten Glaubenssätze sehr stark, zum Beispiel, wenn sie mit traumatischen Ereignissen/Situationen verknüpft sind oder wenn wir als Kind an unterschiedlichen 'Fronten kämpfen' mussten.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="--tve-border-radius: 5px; overflow: hidden; border-radius: 5px !important;" data-css="tve-u-19ce1ccf363" data-has-border-radius="true">	<p>Viele Frauen lesen meine Blogartikel still für sich. <br>Über meinen Newsletter entsteht zusätzlich ein kleiner Kreis von Frauen, die sich mit diesen Themen regelmäßig beschäftigen.<br>Wenn du möchtest, kannst du dich <a href="https://heikepich.de/newsletter-anmeldung/" class="" style="outline: currentcolor;" data-css="tve-u-19ce1cbac98">hier</a> anmelden.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">3 Praxis Übungen, um limitierende Glaubenssätze sanft zu lösen</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Du kannst einschränkende Glaubenssätze aus der Kindheit verändern und ein Leben führen, in dem du wieder die Kontrolle über dein Handeln hast. Ein Leben, das deinen Bedürfnissen und Wünschen entspricht und dich ausfüllt. Ich stelle dir 3 Übungen vor, mit denen du die ersten Schritte in diese Richtung machen kannst.</p><p>Wenn du das Gefühl hast oder auch weißt, dass traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen, macht es für dich vielleicht Sinn, dir fachlich kompetente Unterstützung zu holen. Traumasensible TherapeutInnen oder Coaches können adäquat auf diese tiefen Verletzungen eingehen. Doch auch wenn der Zeitpunkt für eine tiefere Beschäftigung jetzt noch nicht gekommen ist, kannst du dich mit diesen Übungen auf wirklich sanfte Art mit deinen Glaubenssätzen beschäftigen.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Tool 1: Das „Damals–Heute“-Reframe-Ritual</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Dieses kleine Ritual kannst du anwenden, wenn du einen typischen Satz kennst (oder gerade in deinem Inneren hörst), den du dir in bestimmten Situationen sagst, zum Beispiel "Ich schaffe das nicht!" Es lädt dich dazu ein, deinem Glaubenssatz mit innerer Neugier zu begegnen und ihn zu verstehen.</p><blockquote class="" style="text-align: center;">Schreibe deinen Satz auf und lass ihn auf dich wirken. <br>Dann schreibe darunter:</blockquote><blockquote class="" style="text-align: center;"><strong>„Damals habe ich diesen Glaubenssatz gebraucht, weil …</strong></blockquote><blockquote class="" style="text-align: center;">Vervollständige diesen Satz, denk nicht lange darüber nach und schreibe so lange, bis dir nichts mehr einfällt.<br>Dann schreibe darunter den Satz:</blockquote><blockquote class="" style="text-align: center;"><strong>"Heute darf ich …“</strong></blockquote><blockquote class="" style="text-align: center;">Lass auch hier die Worte aus dir herausfließen, schreibe so lange bis sie in dir verebben.</blockquote><p>Mit dieser Übung kannst du deine Glaubenssätze tiefer erforschen. Außerdem öffnest du deine innere Perspektive und schaffst so Raum für neue Möglichkeiten.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Tool 2: Der 2 Minuten Selbstmitgefühls-Check-in</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Besonders, wenn du spürst, dass deine innere kritische Stimme mal wieder sehr laut ist oder wenn du ängstlich bist, kannst du diese Übung ausprobieren:</p><blockquote class="" style="text-align: center;">Lege deine Hand aufs Herz, atme tief ein und aus. <br>Achte darauf, dass dein Ausatmen länger ist als dein Einatmen.<br>Sage dir innerlich: „Ich sehe, dass dieser Teil von mir Angst hat.“<br>Bleibe dabei bei deinem Körpergefühl, ohne es zu bewerten und ohne etwas ändern zu wollen.</blockquote><p>Diese Übung aktiviert den beruhigenden Teil deines Nervensystems und sorgt dafür, dass du weniger inneren Druck verspürst. Gleichzeitig übst du damit eine zentrale Selbst-Choaching Kompetenz - Selbstwahrnehmung statt Selbstverurteilung.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Tool 3: Embodiment-Minipause („Weich werden statt funktionieren“)</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Dein Körper ist dein wichtigster Verbündeter in Veränderungsprozessen. Über Körper-Achtsamkeit und Bewegung kannst du gleichzeitig Sicherheit <strong>und</strong> Flexibilität erfahren.</p><p>Immer, wenn du spürst, dass sich dein Körper hart und starr anfühlt, kannst du gezielt wieder mehr Fluss in dein System bringen:</p><blockquote class="" style="text-align: center;">Ziehe deine Schultern hoch bis an die Ohren und nach hinten, <br>dann lass die Schultern wieder fallen.&nbsp;<br>Schüttele nun langsam und sanft deine Hände, <br>achte dabei wieder auf einen tiefen Atem.</blockquote><p>Diese einfache Übung verbessert deine emotionale Regulation, du kannst dich schneller wieder entspannen, körperlich, emotional und mental. Aus dieser inneren Haltung heraus wird es einfacher, &nbsp;mentale Muster zu verändern.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">4 Fragen für tiefere Klarheit</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wenn du deine einschränkenden Glaubenssätze tiefer erforschen willst, kannst du dich auch mit diesen 4 Fragen beschäftigen:</p><ul class=""><li><blockquote class=""><strong>Welcher Glaubenssatz taucht bei mir am stärksten in Stressmomenten auf?</strong></blockquote></li><li><blockquote class=""><strong>Wessen Erwartungen habe ich damals erfüllen wollen?</strong></blockquote></li><li><blockquote class=""><strong>Was hätte das Kind damals gebraucht, das ich ihm heute geben kann?</strong></blockquote></li><li><blockquote class=""><strong>Welche kleine neue Handlung könnte mir heute das Gegenteil dieses Glaubenssatzes zeigen?</strong></blockquote></li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ganz gleich, wo du im Moment stehst und wie stark du dich durch deine alten Muster blockiert fühlst - du kannst heute anfangen und deine Glaubenssätze erforschen. Wenn du offen bist und achtsam auf deine Körperempfindungen hörst, öffnet sich ein ganzes Universum an Möglichkeiten. Es geht nicht darum, dich selbst, dein Verhalten oder andere Menschen zu verurteilen. Es geht darum, deine inneren Schätze zu heben und nach deinen ureignen Werten zu leben.&nbsp;<br>Erst wenn du deine alte Glaubenssätze an-erkennst, kannst du sie heute wieder in hilfreiche Strategien verwandeln.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Sind beim Lesen Fragen bei dir aufgetaucht oder gibt es zu diesem Thema etwas, worüber du gerne mit jemandem sprechen möchtest? <br>Ich biete dir eine kostenlose Coaching Session an, die du hier buchen kannst:<br><a href="https://app.paperbell.com/checkout/packages/142991" class="" style="outline: currentcolor;">https://app.paperbell.com/checkout/packages/142991</a></p><p>Ich freue mich darauf, dich mit einem liebevollen! Blick von außen unterstützen zu können!</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Negative Glaubenssätze erkennen und verändern: so findest du heraus, was dich wirklich blockiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Pich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 16:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Schutzmuster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Negative Glaubenssätze, limitierende Überzeugungen oder schlicht einschränkende Gedanken: Wir alle kennen sie. "Ich schaffe das nicht!" - Ist dir das auch schon mal durch den Kopf gegangen? Falls ja, willkommen in Club der einschränkenden Gedanken. Falls nein, vielleicht 'pflegst' du ja andere Glaubenssätze, die dich nicht minder blockieren. Eine Liste davon stelle ich im Laufe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Negative Glaubenssätze, limitierende Überzeugungen oder schlicht einschränkende Gedanken: Wir alle kennen sie. "Ich schaffe das nicht!" - Ist dir das auch schon mal durch den Kopf gegangen? Falls ja, willkommen in Club der einschränkenden Gedanken. Falls nein, vielleicht 'pflegst' du ja andere Glaubenssätze, die dich nicht minder blockieren. Eine Liste davon stelle ich im Laufe dieses Artikel vor ...</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class=""><strong>Was sind negative Glaubenssätze?</strong></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Aber was genau sind Glaubenssätze nun eigentlich?</p><blockquote class="">"Glaubenssätze sind bestimmte Annahmen über die Welt, an die man eher unbewusst als bewusst glaubt, wobei man innerlich davon überzeugt ist, dass diese Annahmen wahr sind. (Stangl, 2025)."</blockquote><div class="tcb-plain-text"><span style="font-size: 14px !important;" data-css="tve-u-19adf9f983a">Stangl, W. (2025, 1. Dezember). <a href="https://lexikon.stangl.eu/28546/glaubenssaetze" class="" style="outline: currentcolor;">Glaubenssätze. Online Lexikon für Psychologie &amp; Pädagogik</a>.</span></div><div class="tcb-plain-text"><span style="font-size: 14px !important;" data-css="tve-u-19adf9f9840"><a href="https://lexikon.stangl.eu/28546/glaubenssaetze" class="" style="outline: currentcolor;">https://lexikon.stangl.eu/28546/glaubenssaetze</a>.</span></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Der Begriff 'Glaubenssätze' stammt ursprünglich aus der Neurolinguistischen Programmierung. Aus psychologischer Sicht wirken Glaubenssätze als eine Art Wahrnehmungsfilter, die Menschen entwickeln, sogar regelmäßig entwickeln müssen, um sich in ihrem Umfeld zu orientieren.</p><p>Wir alle kennen sogenannte Lebensweisheiten wie "Geld macht nicht glücklich" oder "Hochmut kommt vor dem Fall" und meist haben wir in unserem Leben viele davon gehört. Doch in der Regel tragen wir sie nicht als tiefe innere Glaubenssätze mit uns herum. Erst wenn eigene Erfahrungen (oft) in der Kindheit dazu kommen, die zu diesen Sprüchen passen, wenn Situationen und besonders Gefühle damit verbunden werden, beginnt der Teufelskreis: Unbewusst suchen wir Bestätigung für diese Annahme. Bekommen wir sie, verstärkt sich die Überzeugung. Dann suchen wir weiter nach Bestätigung, bekommen sie, verstärken sie wieder. Andere Überzeugungen kommen dazu, wenn sie thematisch in das Muster passen, z.B. "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen". Im Laufe unseres Lebens entsteht schließlich ein hochkomplexes Gebilde aus Überzeugungen, negativen wie positiven: unsere Wahrnehmung von der Welt, den Anderen und von uns selbst.&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Glaubenssätze dienen unserem Überleben</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><br>Auf diese Weise können wir uns im Leben und im sozialen Gefüge von Familie und Gesellschaft orientieren. Letztendlich ist dies ein Überlebensmodell. Ohne die ständigen feinjustierten Anpassungen an das, was die aktuelle Situation erfordert, hätten wir es als Menschheit nicht bis in das heutige Zeitalter geschafft.</p><p>Doch dieses Modell hat seine Tücken.</p><p>Dieser Prozess von Wahrnehmung und Anpassung läuft unbewusst ab. In jungen Jahren hängt unser Überleben tatsächlich davon ab, dass wir von unserer Gruppe, also von unseren Bezugspersonen, versorgt und beschützt werden (wieweit dies immer gewährleistet ist, steht auf einem anderen Blatt!). Wir müssen uns anpassen, wenn wir überleben wollen. Dies ist eine von der Natur perfekt eingerichtete Strategie, mit der gewährleistet wird, dass wir alles lernen, was wir brauchen. Der Haken?</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><blockquote class="">Manchmal müssen wir eine Lüge glauben, um zu überleben.</blockquote></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Besonders wenn unsere Wahrnehmung nicht übereinstimmt mit dem, was Eltern oder andere Erwachsene zu uns oder über uns sagen, entwickeln wir Bewältigungsstrategien. Entweder wir ziehen uns zurück, passen uns an oder wir rebellieren. Doch beiden Reaktionen liegt im Kern derselbe Ausgangspunkt zugrunde: eine Überzeugung über uns selbst, die nicht zu unserem tiefen Empfinden passt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Als Erwachsene haben wir normalerweise keinen Zugriff mehr auf diese unbewussten Muster. Was sich zeigt, sind zum Beispiel finanzielle Probleme (um bei dem obigen Beispiel zu bleiben), aber alle Versuche, sie zu lösen, scheinen zum Scheitern verurteilt zu sein. Wir tragen die Strategien aus unserer Kindheit mit uns herum wie eine schwere Schatulle, wissen aber nicht, wo der Schlüssel dazu ist. Ahnen noch nicht einmal, dass es überhaupt einen Schlüssel gibt!</p><p><br></p><h3 class="">Beispiele für negative Glaubenssätze</h3><div class="tcb-plain-text">&nbsp;Hier ist eine kurze Glaubenssatz Liste:<br><br></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><blockquote class="">Ich bin nicht (gut, schön, intelligent ...) genug</blockquote><blockquote class="">Ich bin zu (schwach, verträumt, viel, ...)</blockquote><blockquote class="">Das Leben ist schwer</blockquote><blockquote class="">Die Welt ist gefährlich</blockquote><blockquote class="">Ich bin nicht ( willkommen, sicher, wichtig, ...)</blockquote><blockquote class="">Ich gehöre nicht dazu</blockquote></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Oft haben wir mehrere dieser Überzeugungen in uns, einige davon bilden regelrechte Kluster. Das heißt, sie sind miteinander verknüpft wie ein inneres Netzwerk und es ist nicht so einfach, sie zu erkennen oder gar zu verändern. Wenn es uns gelingt, unsere negativen Kernüberzeugungen zu transformieren, verändern wir damit das ganze Gefüge und häufig werden dazugehörige weniger starke Überzeugungen gleich mit verändert.</p><p>Das Primals Projekt von Dr. Jer Clifton hat 26 Kernüberzeugungen identifiziert, durch die wir Menschen die Welt sehen:&nbsp;<a href="https://myprimals.com/" class="" style="outline: currentcolor;">https://myprimals.com/</a>.</p><p>Dr. Clifton führt allerdings nicht nur negative Kernüberzeugungen an. Unter dem Motto <strong>"Welche Realität siehst du?"</strong> werden positive als auch negative Überzeugungen erfasst. Sehe ich eine Welt voller Möglichkeiten oder sehe ich einen Kampfplatz? Die Antwort auf diese Frage entscheidet, wie zufrieden wir in unserem Leben sind.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Weitere Beispiele für negative Glaubenssätze findest du <a href="https://heikepich.de/10-beispiele-fuer-negative-glaubenssaetze-so-kannst-du-sie-sanft-loesen/" target="_blank">hier</a>.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Wie kannst du herausfinden, ob dich Glaubenssätze blockieren?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Schau dir deine aktuelle Lebenssituation an. Wo bist du unzufrieden, was läuft schief? Dann stell dir folgende Frage: " Was muss ein Mensch glauben, wovon muss er überzeugt sein, wenn er dieses Leben erschaffen hat?"</p><p>Angenommen du bist in deinem Job nicht besonders erfolgreich, obwohl du eigentlich die erforderlichen Qualitäten besitzt. Was muss ein Mensch von sich oder über das Leben glauben, um in dieser Situation zu sein? Es könnten zum Beispiel Gedanken sein wie "Ich bin nichts wert" oder "Ich werde sowieso nicht unterstützt".</p><p>Wenn du diese Übung für dich machst, notiere dir alles, was dir dazu einfällt. Schreib einfach drauflos und lass die Worte aus dir herausfließen. Dann schau dir an, was du geschrieben hast. Lass deinen Blick über den Text gleiten und sobald du an einem Wort oder Satz hängenbleibst, markiere ihn mit einem farbigen Stift.</p><p>Vielleicht hast du nun mehrere bunte Stellen in deinem Text. Damit kannst du auf unterschiedliche Art weitermachen:<br>Wenn du gerne malst, verbinde diese Stellen auf dem Papier miteinander. Umkreise sie, lass deinen Stift seinen Weg finden von einer farbigen Stelle zur anderen und schau zu, wie sich ein Netzwerk herausbildet. Dein Körper sagt dir Bescheid, wenn der Prozess beendet ist. <br>Nun betrachte noch einmal deine Seite(n). <br>Fällt dir etwas auf? <br>Sind Verbindungen entstanden? <br>Gibt es Hotspots und wo sind sie?</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wenn du eher der analytische Typ bist, schreibe alle Begriffe, die du farbig markiert hast, auf ein neues Blatt Papier. Überlege, wo es Zusammenhänge geben könnte, wie die einzelnen Begriffe vielleicht miteinander in Verbindung stehen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Negative Glaubenssätze an-erkennen</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Der erste Schritt für Veränderung ist immer das Erkennen und das An-Erkennen von dem, was ist. Mit dieser Übung hast du diesen ersten Schritt gemacht und hast eine Vorstellung davon, welche Glaubenssätze bei dir wirken und dich blockieren können. Schau dir alles noch einmal an mit einem Gefühl von Dankbarkeit.&nbsp;</p><p>Alle deine Überzeugungen, Glaubenssätze hatten ihren Sinn. Sie waren ursprünglich für dich da, wollten dich beschützen. Sie haben dir auf ihre Weise gedient, auch wenn du das heute als Erwachsene nicht mehr weißt. Wenn es für dich passt, kannst du auch ein kleines Ritual durchführen, mit dem du dich bei dem, was du heute herausgefunden hast, bedankst:&nbsp;</p><p>"Danke, dass du mir gedient hast in meinem Leben. Ich brauche dich nicht mehr, ich bin über dich hinausgewachsen."</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Die Transformation von Glaubenssätzen geschieht nicht von heute auf morgen. Du kannst diese Übung wiederholen, entweder mit dem gleichen Thema oder mit einem anderen Lebensbereich. Nach und nach bekommst du dadurch ein Bild davon, welche Glaubenssätze bei dir wirken.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Sind beim Lesen Fragen bei dir aufgetaucht oder gibt es zu diesem Thema etwas, worüber du gerne mit jemandem sprechen möchtest? <br>Ich biete dir eine kostenlose Coaching Session an, die du hier buchen kannst:<a href="https://app.paperbell.com/checkout/packages/142991" class="" style="outline: currentcolor;"></a><br><a class="" href="https://app.paperbell.com/checkout/packages/142991" style="outline: currentcolor;">https://app.paperbell.com/checkout/packages/142991</a></p><p>Ich freue mich darauf, dich mit einem liebevollen! Blick von außen unterstützen zu können!</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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