Sicher in deiner Größe
Vielleicht spürst du schon lange etwas in dir, das größer ist als das Leben, das du gerade führst.
Eine Kraft.
Eine Klarheit.
Eine eigene Wahrheit.
Und gleichzeitig gibt es diese andere Bewegung: Ein Zurückhalten. Ein inneres Kleinwerden. Ein leises: „Nicht zu viel.“
Vielleicht kennst du dieses Spannungsfeld.
Du weißt viel.
Du reflektierst.
Du hast getragen, organisiert, ermöglicht.
Und doch fühlt es sich manchmal an, als würdest du nicht ganz da sein. Zumindest nicht ganz in deiner Größe.
Die alte Angst unter der Oberfläche
Für viele Frauen liegt unter diesem Zurückhalten keine Angst vor dem Scheitern, sondern eine viel ältere Angst.
Die Angst, verlassen zu werden, wenn sie wirklich sie selbst sind.
Vielleicht war es früher nicht sicher, zu intensiv zu sein. Zu klug. Zu sensibel oder zu kraftvoll.
Vielleicht hast du gespürt, dass deine Lebendigkeit andere verunsichern konnte.
Und so hast du gelernt, dich zu regulieren, dich anzupassen, dich zu dosieren.
Nicht, weil du falsch warst, sondern weil Zugehörigkeit überlebenswichtig war.
Dein System hat sich entschieden:
Lieber sicher als sichtbar.
Und diese Entscheidung wirkt in vielen von uns oft bis heute.
Du bist nicht blockiert
Was heute wie Selbstsabotage erscheint, war einmal Schutz.
Viele Frauen geben sich selbst die Schuld für ihr Zögern, ihre Müdigkeit und für das Nicht-Umsetzen.
Doch unter der Oberfläche wirkt häufig eine alte innere Überzeugung:
„Wenn ich mich ganz zeige, verliere ich Liebe.“
Solange diese Überzeugung unbewusst aktiv ist, wird dein System dich bremsen.
Nicht weil es gegen dich ist, sondern um dich vor Schaden zu bewahren.
Innere Sicherheit zu finden bedeutet deshalb nicht, dich zu optimieren.
Sondern diese Muster zu erkennen – und ihnen behutsam ein neues Heute anzubieten.
Sicherheit ist eine Erfahrung
Dein Nervensystem fragt nicht nach Zielen oder Visionen.
Es fragt: „Bin ich sicher?“
Und Sicherheit entsteht nicht durch Argumente. Auch nicht durch Ziele oder positive Gedanken.
Sicherheit entsteht durch eine innere Erfahrung. Durch kleine Momente, in denen dein Inneres spürt:
Ich werde nicht übergangen.
Ich werde nicht beschämt.
Ich werde nicht allein gelassen.
Erst wenn diese Erfahrung wächst, kann Veränderung möglich werden.
Nicht als Kraftakt. Sondern als organische Bewegung.
Ein Raum, in dem nichts erzwungen wird
In meiner Begleitung geht es nicht darum, etwas loszuwerden oder darum, alte Muster zu bekämpfen.
Nicht darum, schneller oder irgendwie besser zu werden.
Wir beginnen dort, wo du gerade bist.
Vielleicht bei einer Enge im Brustraum.
Bei einer inneren Unruhe.
Bei einer inneren Stimme, die dich permanent kritisiert.
Über Körperwahrnehmung und innere Bilder entwickeln wir einen Dialog mit dem, was dich bisher geschützt hat.
Und Schutz darf gesehen werden. Er darf anerkannt und gewürdigt werden.
Und manchmal dürfen wir sanft überprüfen, ob er heute noch gebraucht wird.
Viele Veränderungen geschehen leise. Eine aufrechtere Haltung oder ein ruhigeres Nein.
Ein Ja, das sich nicht mehr rechtfertigen muss.
Nicht spektakulär.
Aber tief.
1:1 Begleitung - ein geschützter Raum
Manche Prozesse möchten begleitet werden.
In einer 1:1-Arbeit entsteht ein Raum, in dem dein Tempo zählt.
Ohne Druck.
Ohne Erwartung.
Ohne Bewertung.
Wir schauen gemeinsam, was sich zeigt – und was vielleicht schon lange gesehen werden möchte.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie eine Begleitung konkret abläuft, findest du hier weitere Informationen:
Zur Angebotsseite
Dort beschreibe ich Ablauf, Rahmen und mögliche Formen der Zusammenarbeit in Ruhe und Transparenz.
Auch das Gesellschaftliche wirkt
Viele der inneren Konflikte, die Frauen als persönliches Versagen erleben, haben einen größeren Kontext.
Gesellschaftliche Rollenbilder und Erwartungen. Prägungen und das stille Ideal, alles tragen zu können - oder gar zu müssen.
Wenn du Sicherheit über Freude stellst, ist das nicht Schwäche.
Es ist ein erlerntes Muster in einem Umfeld, das weibliche Größe nicht immer selbstverständlich hält.
Zu erkennen, dass deine Geschichte eingebettet ist in größere Zusammenhänge, kann entlasten.
Und Würde zurückbringen.
Weitere Impulse
Wenn du dich zunächst annähern möchtest:
Im **Blog** schreibe ich vertiefend über innere Sicherheit, Schutzmuster und ein Leben aus deiner Mitte. Button „Zum Blog“
Im **Newsletter** teile ich persönliche Gedanken und leise Impulse für den Alltag. Button „Zum „Newsletter“
Du darfst lesen.
Ohne Verpflichtung und ohne Erwartung.
Sicher in deiner Größe
Größe muss nicht laut sein.
Sie zeigt sich oft in Klarheit.
In Präsenz und in einer leisen inneren Unabhängigkeit.
Sicher in deiner Größe zu sein bedeutet:
Du darfst wirken, ohne dich zu rechtfertigen.
Du darfst sichtbar sein, ohne dich zu verlieren.
Du darfst wachsen, ohne Zugehörigkeit zu riskieren.
Das ist kein schneller Prozess.
Es ist ein inneres Nachreifen.
In deinem Tempo
Vielleicht auch nicht.
Beides ist in Ordnung.
Wenn sich ein persönliches Gespräch stimmig anfühlt, kannst du hier ein unverbindliches Vorgespräch vereinbaren.
Und wenn es im Moment nur darum geht, dich selbst ein wenig klarer zu spüren, ist auch das genug.
Sicherheit entsteht nicht durch Eile.
Sondern durch Beziehung.
Zu dir.
